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Oft gestellte Fragen (FAQ) PDF Drucken E-Mail


Kann ich mit Vistron-Geräten HD+ empfangen?
  • Ja, das funktioniert mit allen HD-Receivern mit CI-Schnittstelle (VT230, VT260, VT400, VT440, VT500, VT510, VT520, VT530, VT8000). Sie benötigen dazu das passende CI-Modul (nicht CI+!) sowie eine HD+ Karte. Leider hat HD+ den Vertrieb von Karte und CI-Modul "mangels Nachfrage" im April 2012 eingestellt. Es ist aber nach wie vor möglich, eine HD+ Karte ohne Modul im Fachhandel zu erwerben und diese z.B. mit einem CI-Modul "Unicam Deltacrypt V2.0" zu betreiben.
  • Aufnahmen von HD+ Sendern sind möglich, während der Aufnahme ist es jedoch mit einem Twin-Receiver nicht möglich, ein anderes HD+ Programm zu sehen. Dies ist eine Einschränkung seitens HD+, da die Karte immer nur einen Sender entschlüsseln kann.
  • Aufnahmen werden entschlüsselt abgespeichert und können auch ohne HD+ Karte wiedergegeben werden. Im Gegensatz zu HD+ oder CI+ Geräten ist bei unseren Receivern unter Einsatz des o.g. CI-Moduls auch eine senderseitige Einflußnahme beim Abspielen der Aufnahmen nicht möglich (z.B. kann bei anderen Geräten der Sender vorgeben, daß bei Werbung nicht vorgespult werden darf oder wie oft die Aufnahme angesehen werden kann). Weitere Informationen zu HD+ Restriktionen finden Sie z.B. hier.


Welche USB-Festplatten kann ich an Vistron-Receiver mit USB-Schnittstelle anschliessen?
  • Hersteller
    Es eignen sich grundsätzlich USB-Festplatten in den Formaten 3.5" und 2.5" von allen Herstellern. Aufgrund der Vielzahl der in den USB-Festplatten eingebauten Komponenten (USB-Bridge, Festplatte selber, Spannungswandler etc.), die auch innerhalb der Serie manchmal noch wechseln, können wir keine eindeutige Empfehlung abgeben. Das allgemeine Handling ist mit 2.5" Festplatten am einfachsten, außerdem sind sie leiser und energiesparender als 3.5" Festplatten, jedoch auch etwas teurer und von kleinerer Kapazität.

  • Spannungsversorgung
    Eine externe Spannungsversorgung mit einem Netzteil ist bei 3.5" Festplatten immer notwendig. Bei den meisten 2.5" Festplatten kann die Spannungsversorgung über den USB-Anschluß des Receivers erfolgen, wenn der Anlaufstrom der Festplatte nicht höher liegt als 1000mA. Die Spezifikation für USB 2.0 sieht nur 500mA vor, doch bei Vistron wurde bei der Konzeption der Receiver mitgedacht und eine höhere Belastung des USB-Anschlusses ermöglicht. Bitte informieren Sie sich ggf. beim Hersteller der Festplatte über die maximale Stromaufnahme.

  • Standby
    Im Standby-Betrieb des Receivers wird die Spannungsversorgung über USB abgeschaltet, d.h. eine 2.5" Festplatte ohne externes Netzteil schaltet sich dann aus. Im Timer-Betrieb wird die Festplatte rechtzeitig automatisch wieder eingeschaltet. Wird die Festplatte mit einem externen Netzteil betrieben, muß die Festplatte manuell ein- und ausgeschaltet werden (Ausnahme: einige Modelle von Western-Digital haben eine eigene Standby-Schaltung).


Was kann ich tun, wenn mein USB-Stick vom Receiver nicht erkannt wird?

  • Dies liegt meist an einer (werksseitig) fehlerhaften Partitionierung und Formatierung des USB-Sticks. Holen Sie sich das HP USB Disk Storage Format Tool z.B. hier und formatieren Sie den USB-Stick am PC neu mit FAT32. Mit dem Programm H2testw können Sie den Stick außerdem auf fehlerhafte Sektoren überprüfen. Wollen Sie auf den Stick als Aufnahmespeicher nutzen, formatieren Sie ihn dann im Receiver neu. Wird der Stick dann immer noch nicht erkannt, verwenden Sie einen anderen Stick oder benutzen Sie für Ihre Aufnahmen eine 2.5" Festplatte (siehe auch nächster Punkt).

 

Mein USB-Stick wird erkannt, funktioniert aber nicht richtig, was kann ich tun?

  • Durch den hohen Preisdruck in der Fertigung bei USB-Sticks kommt es vor, daß manche Sticks nicht zu 100% der Norm entsprechen und z.B. fehlerhafte Speicherchips eingebaut haben. Das äußert sich am Receiver dadurch, daß Aufnahmen abgebrochen oder nicht (vollständig) wiedergegeben werden. In diesem Fall verwenden Sie bitte einen anderen Stick. Aufgrund der Vielzahl der erhältlichen USB-Stick Typen und einer selbst innerhalb einer Serie noch wechselnden Fertigungsqualität können wir hier keine Empfehlung geben.
  • Um o.g. Probleme zu vermeiden, benutzen Sie am besten eine 2.5" Festplatte für Ihre Aufnahmen. Hier sind diese Probleme nicht vorhanden. 

 
 
Welches Dateisystem unterstützen Vistron-Receiver mit USB-Schnittstelle?

  • Ausfallsicherheit
    Alle Festplatten müssen beim erstmaligen Anschluß am Receiver einmal eingerichtet (formatiert) werden. Es wird hierbei das Vistron-eigene Dateisystem LaFat benutzt, das im Gegensatz zu herkömmlichen Dateisystemen eine erhöhte Ausfallsicherheit besitzt. Bei einem Stromausfall während einer Aufnahme kann es bei anderen Dateisystemen z.B. vorkommen, daß ein Großteil oder alle bereits bestehenden Aufzeichnungen verloren gehen. Dies wird mit LaFat vermieden.

  • Maximale Größe
    Es werden zur Zeit externe Festplatten und USB-Sticks bis 1TB Größe unterstützt. Das entspricht einer Aufzeichnungskapazität von etwa 500 Stunden bei SDTV/PAL oder etwa 160 Stunden bei HDTV (abhängig von der gesendeten Auflösung und Bitrate des Programms).

  • Datenübertragung zum PC / Wiedergabe am PC
    Um die aufgezeichneten Filme auf den PC zu überspielen, setzen Sie bitte das im Downloadbereich erhältliche Programm PC2Box ein. Dieses Programm ist als Windows- und Linux-Version erhältlich (die Windows-Version muß mit Administrator-Rechten ausgeführt werden). Die Aufzeichnungen können als Transportstream (mit allen gesendeten Inhalten wie z.B. EPG, Videotext, AC3) und als Programmstream (MPG, nur Audio und Video) auf den PC übertragen werden. Beide Versionen (REC- oder TS-Datei) lassen sich am PC mit dem kostenlosen VLC Media Player (www.videolan.org) abspielen. VLC ist erhältlich für Windows-, Mac- und Linux-Systeme.

  • Umwandlung in andere Formate
    Zur Umwandlung der aufgezeichneten Filme in andere Formate / Container (Divx, MKV o.ä.) empfehlen wir das kostenlose Windows-Programm Xmedia-Recode (www.xmedia-recode.de). Die Filme lassen sich hiermit auch schneiden.


    Kann ich auch auf Video- oder DVD-Recorder aufnehmen?

    • Im Prinzip ja. Berücksichtigen Sie jedoch, daß die Aufnahmequalität auf per Scart angeschlossene Geräte wesentlich schlechter ist als bei Aufnahme auf USB-Medien, da das digitale Signal verlustbehaftet nach analog gewandelt wird und (im Falle eines DVD-Recorders) wieder von analog nach digital, was erneut die Qualität verschlechtert. HDTV kann per Scart gar nicht ausgegeben werden und wird auf SDTV skaliert. Der Aufnahme auf USB-Medien ist also immer Vorrang zu geben.
    • Bitte unbedingt beachten: Vistron Twin-Receiver sind für die USB-Aufnahme konzipiert und geben über die Scartanschlüsse immer nur das Signal aus, das auch auf dem Fernseher erscheint! Es ist also nicht möglich, ein Programm per Video- oder DVD-Recorder aufzunehmen und ein anderes zu sehen. Dies ist nur möglich bei USB-Aufnahme.


    Mein Receiver schaltet sich nach einiger Zeit von selbst ab, ist er defekt?

    • Nein, die automatische Selbstabschaltung (nach drei Stunden ohne Benutzung der Fernbedienung) ist ein Ausstattungsmerkmal nach EU-Richtlinie und kein Fehler. Die automatische Selbstabschaltung kann im Einstellungsmenü deaktiviert werden.


    Wie konfiguriere ich den Receiver an einer Unicable-Anlage (SCR)?

    • Alle Vistron HD-Receiver unterstützen SCR (Sat Channel Router) nach EN 50494, oft auch Unicable genannt. Hersteller von SCR-LNBs oder -Verteilern benutzen auch andere Namen, gemeint ist aber immer SCR.
    • Bei der Erstinstallation des Receivers ist darauf zu achten, daß SCR einmalig aktiviert wird. Hat man das nicht gemacht, muß der Werkszustand wiederhergestellt werden über das Menü, um die Erstinstallation erneut vorzunehmen. Nach der Aktivierung von SCR werden die benötigten SCR-Frequenzen und IDs abgefragt (können auch später noch in der SCR-Konfiguration verändert werden). Diese sind je nach Hersteller unterschiedlich, z.B. beim Sharp LNB L600A: ID1 = 1210 MHz / ID2 = 1420 MHz / ID3 = 1680 MHz / ID4 = 2040 MHz. Die Angaben finden Sie in der Bedienungsanleitung oder auf der Verpackungs des LNBs oder des Verteilers. Jede ID/Frequenz darf nur einmal vergeben werden, jeder Receiver bekommt also "seine" Frequenz zugewiesen.
    • Vistron Twin-HD-Receiver können dank der internen Durchschleifung mit voller Twin-Funktionalität an nur einem Kabel betrieben werden, es müssen dazu in der SCR-Konfiguration zwei unterschiedliche IDs/Frequenzen eingestellt werden.


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